Zeichen gegen Staatsgewalt

gefunden auf linksunten.indymedia.org:

„NO JUSTICE NO PEACE: Solange es keine Gerechtigkeit gibt, wird es keinen Frieden geben.

Berlin-Moabit, Stromstraße Ecke Turmstraße: Auf dem Weg zu ihrem alltäglichen Wahnsinn werden in Zukunft die in Moabit stationierten Bullen, Richter_innen und Justizangestellten an einer klaren Message nicht vorbeikommen: NO JUSTICE NO PEACE

Das bedeutet für die Bullen: solange ihr Menschen diskriminiert, schikaniert und umbringt, werden wir euch keinen Frieden lassen. Wenn es sein muss, verfolgen wir euch bis in den Schlaf. Dennis J., Sliman Hamade und Andrea H. sind die bekanntesten der in letzter Zeit in Berlin ermordeten. Die Rechnungen sind nach wie vor offen!

Für die Richterschaft und Schließerbullen bedeutet NO JUSTICE NO PEACE: Auch wenn ihr euch im Moment sicher fühlt in euren Festungen; wir vergessen niemanden, der von euch hinter die Mauern dieses kranken Knastregimes gezwungen wird. FREIHEIT FÜR TOBI und für alle Opfer des kapitalistischen Wirtschaftszweiges Knast.

In besonderem Maße rufen wir zur Solidarität mit Oury Jalloh, der im Polizeigewahrsam angezündet wurde. Das Urteil wird bald kommen und es kann nichts gutes verheißen: deutsche Polizisten sind Mörder und Faschisten.

NO JUSTICE NO PEACE ist aber nicht nur eine Kampfansage: die Logik darin ist: eine Gesellschaft kann nicht in Frieden leben, wenn die Ungerechtigkeit herrscht. Das kapitalistische System wird immer für Kriege und Unfrieden sorgen.

Da wir aber leider nicht die 99 Prozent sind, sondern leider immernoch eher die 1%, rufen wir zur Mobilisierung gegen Polizeigewalt und Staatsterrorismus auf. Weil sie keine Gerechtigkeit wollen kriegen sie auch keinen Frieden.“